Abschlussarbeiten

Forschungsgruppe Energiespeicher

Hometrainer
Im Rahmen dieser Bachelorarbeit soll ein Fahrrad-Hometrainer zu einem Energie- und Leistungs-Demonstrator umgebaut werden. Ziel soll es sein, Laien näherzubringen, was es bedeutet, 1 kWh Strom zu erzeugen oder wieviel Energie verschiedene Verbraucher benötigen.

Aufgabenstellung:

  • Erstellen eines Konzeptes zum Aufbau des Demonstrators
  • Auslegung, Konstruktion, Beschaffung und Aufbau eines passenden Generators mit An-triebsstrang (Kette, ggf. mit Getriebe)
  • Konzeptionierung, Aufbau und Programmierung von Mikrokomputer und Leistungs-elektronik/regelbarer Last inkl. Leistungsmessung und Visualisierung der erzeugten Leistung.
    • Raspberry Pi (?)
    • (Touch-) Display zur Visualisierung und Steuerung
    • Anzeige von z.B.: Kalorienverbrauch (wieviel Pizza/Schokolade/Brot muss ich essen/habe ich verbraten?), Leistungsvergleich Glühbirne/LED-Leuchtmittel/Jan Ulrich/etc., Leistungszähler
    • Ggf. Schnittstelle, um Akku/Handy zu laden
Ausschreibung Abschlussarbeit - Hometrainer
Schaltungstechnik Gassensor
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes „Optimierung eines Rieselbett-Bioreaktors für die dynamische mikrobielle Biosynthese von Methan mit Archaeen in Power-to-Gas-Anlagen“ (ORBIT) suchen wir eine/n engagierte/n Studierende/n, die/der in ihrer/seiner Masterarbeit an der OTH Regensburg eine Auswerteelektronik für einen innovativen Gas-Sensor, basierend auf dem Prinzip eines Pirani-Sensors, weiterentwickelt. Anwendungsziel der Arbeit ist es, durch die Messung von Gaszusammensetzung, Druck und Temperatur an mehreren Stellen in einem Bioreaktor Optimierungspotenziale aus-schöpfen zu können.

Ausschreibung Masterarbeit Schaltungstechnik Gassensor

Forschungsgruppe Energienetze

Analyse der monetären Werte und Rahmenbedingungen für die Systemdienstleistung Netzwiederaufbau
Im Rahmen des Projekts OPTIBIOSY soll der monetäre Wert für die Erbringung der Systemdienstleistung Netzwiederaufbau aus verschiedenen Technologien untersucht werden.

Aufgabenstellung:

  • Zuordnung der verschiedenen Kosten für Speicher und Kraftwerke bei einer Multi-Business-Case-Vermarktung (z.B. in Kombination mit Regelleistungsvermarktung oder Blindleistungsbereitstellung)
  • Untersuchung der Einschränkung bei der Vermarktung von Regelleistung durch die Vorhaltung von Leistung für den Netzwiederaufbau hinsichtlich des Speicherfüllstands
Ansprechpartner:

    Matthias Wildfeuer
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9804
    Email: matthias2.wildfeuer@oth-regensburg.de

Analyse des zukünftigen Bedarfs und der monetären Werte verschiedener Technologien für die Erbringung der Systemdienstleistung Momentanreserve
Im Rahmen des Projekts OPTIBIOSY soll der zukünftige Bedarf und die monetären Werte verschiedener Technologien für die Erbringung der Systemdienstleistung Momentanreserve ermittelt werden.

Aufgabenstellung:

  • Bestimmung des zukünftigen Bedarfs an Momentanreserve durch ein separates Modell
  • Ermittlung der Alternativen (Batteriespeicher, Windenergieanlage, …) zur zukünftigen Bereitstellung
  • Definition der monetären Werte der verschiedenen Technologien
Ansprechpartner:

    Matthias Wildfeuer
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9804
    Email: matthias2.wildfeuer@oth-regensburg.de

Entwicklung eines KWK-Modells zur Nachbildung des Verhaltens in einem deutschlandweiten Stromnetzmodell
Im Rahmen des Projekts KoKWK soll ein KWK-Modell zur Nachbildung des Verhaltens iin einem deutschlandweiten Stromnetzmodell entwickelt werden.

Aufgabenstellung:

  • Nachbildung des elektrischen Verhalten von KWK-Anlagen im deutschlandweiten Stromnetzmodell
  • Betrachtung und Bewertung des Verhaltens in Bezug auf Netzdienlichkeit und Systemdienstleistungen
  • Modellbasierte standortscharfe, tages- bzw. jahreszeitabhängige Analyse des technischen und wirtschaftlichen Nutzens von KWK-Anlagen im Stromnetz
Ansprechpartner:

    Prof. Dr.-Ing. Oliver Brückl
    Tel.: +49 941 943-9881
    Email: oliver.brueckl@oth-regensburg.de

Aufbau verschiedener Mittelspannungsnetze mittels Geografischer und Struktureller Daten – MS-Netzgenerator
Im Rahmen des Projekts KoKWK soll ein Netzgenerator zum synthetischen Aufbau von Mittelspannungsnetzen mittels geografischer und struktureller Daten konzipiert und umgesetzt werden.

Aufgabenstellung:

  • Bisherige Vorarbeit erweitern mit z. B. Zuordnung der Gemeinden und Netzbetreiber, sowie weitere Algorithmen zur Streckenoptimierung, etc.
  • Plausibilisierung der MS-Netzstruktur an Hand realer Netze
  • Abstimmung des MS-Generator mit dem NS-Generator – Schnittstelle zum Andocken an das KoKWK-Netzmodell
Ansprechpartner:

    David Gschoßmann
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9524
    Email: david1.gschossmann@oth-regensburg.de

Entwicklung einer Methodik/ eines Modells zur Prognose von Wirk- und Blindleistungslastgängen zukünftiger Mittel- und Niederspannungsnetze
Im Rahmen des Projektes Q-Integral erfolgt eine spannungsebenenübergreifende Betrachtung des Themenfeldes „Blindleistung“. Dazu soll analysiert am Beispiel des gesamten ostdeutschen Stromnetzgebietes aufgezeigt werden, welche Blindleistungsbereitstellungsoptionen zu welchen Maße an der Deckung der auftretenden Blindleistungsbedarfe beteiligt werden können. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit gilt es durch geeignete Methodiken zu prognostizieren, welche Wirk- und Blindleistungslastgänge in Zukunft in der Mittelspannungsebene auftreten.

Aufgabenstellung:

  • Prognose zukünftiger Wirk- und Blindleistungslastgänge von Mittelspannungsnetzen für die Zieljahre des Netzentwicklungsplanes
  • Mögliche Prognoseparameter: E-Mobilitätszubau, EE-Zubau, Netzausbau
  • Erarbeitung und Vergleich verschiedener Ansätze:
    • Lastflusssimulation detaillierter Einspeise-/Lastprognosen einzelner MS-/NS-Netzakteuere
    • Prognose reiner P-Q-Daten (Black-Box-Ansatz) mittels statistischer Methoden

Ansprechpartner:

    Johannes Rauch
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9528
    E-Mail: johannes.rauch@oth-regensburg.de

Analyse der Frequenz- und Spannungsabhängigkeit von Verbrauchern
Zur Bewertung der Systemstabilität und der Bewältigung kritischer Netzsituationen ist es wichtig das Verhalten des Verbundnetzes und einzelner Teilnetze möglichst exakt vorhersagen zu können.

Eine wichtige Rolle spielt in kritischen Situationen das Verhalten der Verbraucher im Netz. Glücklicherweise konnte man bis jetzt davon ausgehen, dass sowohl bei einem Frequenzabfall, als auch bei einem Spannungsabfall die Leistungsaufnahme der angeschlossenen Verbraucher sinkt. Es stellt sich im Netz also stets in gewissen Schranken eine Art Selbstregelungseffekt ein. Das Netz hält sich somit ohne eingreifen stabil. Die Untersuchungen dazu wurden größtenteils in den 1980er Jahren durchgeführt. Durch die Energiewende und den gleichzeitigen Siegeszug der Leistungselektronik in quasi allen Bereichen der Verbrauchslasten kann man nicht mehr zwangsläufig davon ausgehen, dass dieses Verhalten zu jedem Zeitpunkt und in jedem Teilnetz noch so vorgefunden wird. Im Rahmen des Projekts neos soll eine Routine entwickelt werden, die automatisiert solche Abhängigkeiten aufgrund von Messdaten im System des Netzbetreibers analysiert und Aussagen zum aktuellen Netzverhalten zulässt.

Aufgabenstellung:

  • Recherche zu bisherigen Untersuchungen der Spannungs- und Frequenzabhängigkeit von Wirk- und Blindlasten.
  • Entwicklung einer Routine zur Auswertung von Messdaten
  • Erarbeitung einer Prognose des Verhaltens von Mittelspannungsnetzen auf Basis der entwickelten Methode
  • Bewertung der Ergebnisse im Vergleich mit bisherigen Studien
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Ursachen für häufige Kurzschlüsse im bayerischen Stromnetz
In den vergangenen Jahren meldeten Industriebetriebe in Bayern vermehrt Probleme mit neueren Produktionsanlagen. Diese stoppten ohne ersichtlichen Grund oder wechselten in einen undefinierten Zustand. Neben der Produktionsverzögerung wurden auch Schäden gemeldet, die teilweise mit erheblichen Kosten verbunden sind. Auf Netzbetreiberseite wurde hingegen keine Verschlechterung der Spannungsqualität oder der Versorgungssicherheit festgestellt. Die deutsche Stromversorgung besitzt im Allgemeinen eine sehr hohe Qualität. Messungen zeigten, dass es sich um Spannungseinbrüche aus der Hochspannungsebene mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer handelt, welche die Probleme auslösten. Diese Spannungseinbrüche wurden früher von den Anlagen toleriert. Viele Unternehmen wünschen sich nun also eine noch höhere Spannungsqualität, besonders in Bezug auf Spannungseinbrüche. Die Spannungseinbrüche basieren größtenteils auf einpoligen Kurzschlüssen, die durch sogenannte Kurzunterbrechungen mit automatischer Wiedereinschaltung gelöscht. Die Ursache der Kurzschlüsse jedoch ist nicht ganz klar. Es gibt Hinweise, dass die Beschmutzung der Isolatoren auf Freileitungen genauso wie Wettereinflüsse dafür verantwortlich sein können.

Aufgabenstellung:

  • Recherche zu bisherigen Untersuchungen zu Kurzschlüssen und deren Ursachen.
  • Untersuchungen zu Einflussfaktoren auf die Kurzschlusshäufigkeit von Leitungstrassen
  • Auswertung und regionale Bewertung von Kurzschlussereignissen
  • Erstellen von regionalisierten Wetterstatistiken
  • Erstellung von Bodennutzungsplänen zur Bewertung des Einflusses der Landwirtschaft
  • Auswertung der Zusammenhänge in einem Geoinformationssystem
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Störfestigkeit von Geräten
In den vergangenen Jahren meldeten Industriebetriebe in Bayern vermehrt Probleme mit neueren Produktionsanlagen. Diese stoppten ohne ersichtlichen Grund oder wechselten in einen undefinierten Zustand. Neben der Produktionsverzögerung wurden auch Schäden gemeldet, die teilweise mit erheblichen Kosten verbunden sind. Auf Netzbetreiberseite wurde hingegen keine Verschlechterung der Spannungsqualität oder der Versorgungssicherheit festgestellt. Die deutsche Stromversorgung besitzt im Allgemeinen eine sehr hohe Qualität. Messungen zeigten, dass es sich um Spannungseinbrüche aus der Hochspannungsebene mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer handelt, welche die Probleme auslösten. Diese Spannungseinbrüche wurden früher von den Anlagen toleriert. Viele Unternehmen wünschen sich nun also eine noch höhere Spannungsqualität, besonders in Bezug auf Spannungseinbrüche. Neben der Verbesserung der Qualität im Stromnetz ist auch die Reduzierung der Fehleranfälligkeit der Geräte eine mögliche Lösungsmaßnahme.

Aufgabenstellung:

  • Recherche zu Normen und Störfestigkeiten von betroffenen Geräten
  • Erarbeitung eines Vorschlags für Richtlinien zur Störfestigkeit im Bezug auf Kurzunterbrechungen
  • Kontaktaufnahme zu Herstellern und Diskussion der Richtlinie und Maßnahmen
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Speicher zur Erhöhung der Spannungsqualität
In den vergangenen Jahren meldeten Industriebetriebe in Bayern vermehrt Probleme mit neueren Produktionsanlagen. Diese stoppten ohne ersichtlichen Grund oder wechselten in einen undefinierten Zustand. Neben der Produktionsverzögerung wurden auch Schäden gemeldet, die teilweise mit erheblichen Kosten verbunden sind. Auf Netzbetreiberseite wurde hingegen keine Verschlechterung der Spannungsqualität oder der Versorgungssicherheit festgestellt. Die deutsche Stromversorgung besitzt im Allgemeinen eine sehr hohe Qualität. Messungen zeigten, dass es sich um Spannungseinbrüche aus der Hochspannungsebene mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer handelt, welche die Probleme auslösten. Diese Spannungseinbrüche wurden früher von den Anlagen toleriert. Viele Unternehmen wünschen sich nun also eine noch höhere Spannungsqualität, besonders in Bezug auf Spannungseinbrüche. Neben der Verbesserung der Qualität im Stromnetz ist auch der gezielte Einsatz von Speichern zur Reduzierung von Spannungseinbrüchen denkbar.

Aufgabenstellung:

  • Erstellung eines dynamischen Batteriespeichermodells für ein Lastflussprogramm.
  • Simulation des Einflusses von Speicheranlagen auf kurzzeitige Spannungseinbrüche.
  • Bewertung des Potentials von Speichern zur Erhöhnng der Spannungsqualität.
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Weitere Themen im Bereich Energienetze
Weitere Bachelor-/Master- und Projektarbeiten aus den Bereichen Netztechnik, Systemstabilität, Transformatorentechnik, Versorgungszuverlässigkeit oder Spannungsqualität können nach Vereinbarung gerne betreut werden.

Bitte bei Prof. Brückl oder im Büro S021b anfragen!