Abschlussarbeiten

Forschungsgruppe Energiespeicher

Ökologische Untersuchung von verschiedenen Methanisierungsreaktoren
Im Rahmen dieser Abschlussarbeit sollen chemische und biologische Methanisierungsverfahren mittels Lebenszyklusanalyse (LCA) untersucht werden.

Fragestellung:

Ansprechpartner:

    Michael Heberl
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9296
    Email: michael.heberl@oth-regensburg.de

Integration von Methanisierungsanlagen in verschiedene Industrieprozesse
Im Rahmen dieser Abschlussarbeit sollen die Grenzen und Möglichkeiten der Integration einer Methanisierungsanlage an verschiedenen Industrieprozessen dargestellt werden.

Fragestellung:

  • Welche Voraussetzungen sollte ein Industrieprozess für die Integration einer Methanisierungsanlage erfüllen?
  • Welche Industriezweige (Brauereien, Biogasanlagen, Kläranlagen etc.) erfüllen diese Anforderungen? Welche sind besonders geeignet?
  • Wie lässt sich eine Methanisierungsanlage in einen solchen Betrieb konkret integrieren?
  • Wie werden die Produkte der Methanisierung am sinnvollsten genutzt?
  • Ausschreibung Abschlussarbeit - Integration Methanisierungsanlagen

Ansprechpartner:

    Michael Heberl
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9296
    Email: michael.heberl@oth-regensburg.de

MAPR - Erstellung einer Modelica-Bibliothek zur techno-ökonomischen Energiesystemanalyse
Erneuerbare Energietechnologien finden immer breitere Anwendung in den verschiedenen Bereichen der Energiewirtschaft, der Gebäudetechnik und der Industrie. Um diese Energiekonzepte fundiert Beurteilen zu können sind Simulationsmodelle zur Analyse der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit bewährte Methodik. Die Programmiersprache Modelica bietet mit ihrem akausalen und multiphysikalischen Ansatz eine ideale Grundlage um solche Simulationsmodelle zu erstellen. Für die Mitarbeit bei der Entwicklung und Modifizierung dieser Simulationsmodelle suchen wir Unterst¨utzung durch Studierende im Rahmen eines Master of Applied Research Studiengangs mit folgenden Tätigkeiten:

Ansprechpartner:

    Sebastian Gärtner
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9808
    Email: sebastian.gaertner@oth-regensburg.de

Schaltungstechnik Gassensor
Im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderten Forschungsprojektes „Optimierung eines Rieselbett-Bioreaktors für die dynamische mikrobielle Biosynthese von Methan mit Archaeen in Power-to-Gas-Anlagen“ (ORBIT) suchen wir eine/n engagierte/n Studierende/n, die/der in ihrer/seiner Masterarbeit an der OTH Regensburg eine Auswerteelektronik für einen innovativen Gas-Sensor, basierend auf dem Prinzip eines Pirani-Sensors, weiterentwickelt. Anwendungsziel der Arbeit ist es, durch die Messung von Gaszusammensetzung, Druck und Temperatur an mehreren Stellen in einem Bioreaktor Optimierungspotenziale aus-schöpfen zu können.

Ausschreibung Masterarbeit Schaltungstechnik Gassensor

Forschungsgruppe Energienetze

Analyse der monetären Werte und Rahmenbedingungen für die Systemdienstleistung Netzwiederaufbau
Im Rahmen des Projekts OPTIBIOSY soll der monetäre Wert für die Erbringung der Systemdienstleistung Netzwiederaufbau aus verschiedenen Technologien untersucht werden.

Aufgabenstellung:

  • Zuordnung der verschiedenen Kosten für Speicher und Kraftwerke bei einer Multi-Business-Case-Vermarktung (z.B. in Kombination mit Regelleistungsvermarktung oder Blindleistungsbereitstellung)
  • Untersuchung der Einschränkung bei der Vermarktung von Regelleistung durch die Vorhaltung von Leistung für den Netzwiederaufbau hinsichtlich des Speicherfüllstands
Ansprechpartner:

    Matthias Wildfeuer
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9804
    Email: matthias2.wildfeuer@oth-regensburg.de

Entwicklung eines marktbasierten Modells zur Kraftwerkseinsatzplanung
Im Rahmen des Projekts KoKWK soll ein marktbasiertes Modell zur Planung des Kraftwerkseinsatzes mit Anwendung eines deutschlandweiten Stromnetzmodells entwickelt werden.

Aufgabenstellung:

  • Recherche und Vergleich bisheriger Planungsansätze für den Kraftwerkseinsatz
  • Identifikation relevanter Modellparameter insbesondere in Bezug auf den Strommarkt und dessen Mechanismen
  • Konzipierung und Umsetzung der Kraftwerkseinsatzplanung sowie Validierung mit Hilfe des deutschlandweiten Stromnetzmodells
Ansprechpartner:

    Hermann Kraus
    Tel.: +49 941 943-9525
    Email: hermann.kraus@oth-regensburg.de

Entwicklung einer geodatenbasierten Methodik für eine kostengünstige Trassenrealisierung bei Netztopologieänderungen
Im Rahmen des Projekts KoKWK soll eine auf Geodaten basierende Methodik, zum Vergleich der Kosten für eine Trassenrealisierung als Kabel oder als Freileitung, konzipiert und umgesetzt werden.

Aufgabenstellung:

  • Aufbereiten von Geodaten für den automatisierten Einsatz in einem Geoinformationssystem (GIS)
  • Konzeption einer Vorgehensweise zur Findung des günstigsten Trassenverlaufs zwischen einem anzuschießenden Objekt und dem zugeteilten Netzanschlusspunkt
  • Finanzielle Bewertung möglicher Trassenverläufe
Ansprechpartner:

    Hermann Kraus
    Tel.: +49 941 943-9525
    Email: hermann.kraus@oth-regensburg.de

Modellierung eines Verteilungstestnetzes zur Analyse von Blindleistungspotenzialen
Im Rahmen des abgeschlossenen Forschungsprojektes SyNErgie wurden Blindleistungspotenziale von Industriebtrieben und Erschließungsstrategien analysiert. Nun gilt es, die Blindleistungspotenziale in geeigneten Testnetzumgebungen zu analysieren und zu bewerten. Dazu soll ein Testnetz für die Mittelspannungsebene modelliert werden, das in der Literatur breite Anwendung findet und eine Vergleichbarkeit gewährleistet.

Aufgabenstellung:

  • Recherche bestehender Testnetze in der Literatur, insbesondere IEEE
  • Netztopologische Modellierung ausgewählter Testnetze im Lastflussberechnungsprogramm PowerFactory
  • Implementierung von Last- und Blindleistungsprofilen in das Netzmodell
  • Auswertung der Lastflusssimulationen
  • Implementierung von Blindleistungsquellen
Ansprechpartner:

    Johannes Rauch
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9528
    E-Mail: johannes.rauch@oth-regensburg.de

Modellierung eines realen Hochspannungsverteilungsnetzes zur Analyse von Blindleistungspotenzialen
Im Rahmen des Projektes Q-Integral erfolgt eine spannungsebenenübergreifende Betrachtung des Themenfeldes „Blindleistung“. Dazu soll am Beispiel des gesamten ostdeutschen Stromnetzgebietes analysiert werden, welche Blindleistungsbereitstellungsoptionen zu welchen Maße an der Deckung der auftretenden Blindleistungsbedarfe beteiligt werden können. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit gilt es ein Hochspannungsnetz eines Flächennetzbetreibers für diese Untersuchungen zu modellieren.

Aufgabenstellung:

  • Einarbeitung in die Lastflussberechnungsprogramme SINCAL und PowerFactory
  • Transferierung des SINCAL-Netzmodells nach PowerFactory
  • Plausibilisierung von Last- und Erzeugungsdaten
  • Implementierung von Zeitreihendaten in das Netzmodell
  • Simulationsbasierte Auswertung des Netzmodells
Ansprechpartner:

    Johannes Rauch
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9528
    E-Mail: johannes.rauch@oth-regensburg.de

Entwicklung einer Methodik zur Stichprobenbewertung und Schätzung der Grundgesamtheit von Netznutzungsfällen
Im Rahmen des Projektes Q-Integral erfolgt eine spannungsebenenübergreifende Betrachtung des Themenfeldes „Blindleistung“. Dazu soll am Beispiel des gesamten ostdeutschen Stromnetzgebietes analysiert werden, welche Blindleistungsbereitstellungsoptionen zu welchen Maße an der Deckung der auftretenden Blindleistungsbedarfe beteiligt werden können. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit (idealerweise Masterarbeit) gilt es durch geeignete Methodiken Aussagen über die Grundgesamtheit der vorliegenden Netznutzungsfälle zu treffen. Dabei sind geeignete Schätzparameter zu identifizieren, anhand derer sich Rückschlüsse auf die GG ziehen lassen. Zudem sind geeignete Schätzzielgrößen der GG zu bestimmen (z. B. P-Q-Werte an HöS/HS-Umspannwerken)

Aufgabenstellung:

  • Beschreibung und Bewertung vorliegender NNF-Daten (vorliegend für die Jahren 2016, 2017, 2018 und 2019) mittels geeigneter Methoden der deskriptiven Statistik und der Wahrscheinlichkeitsrechnung
  • Identifikation von Zufallsvariablen, die als geeignete Schätzparameter dienen (z. B. Solareinstrahlung, Wind, Strompreis etc.)
  • Identifikation von zu schätzender Zufallsvariablen (z. B. P-Q-Werte) und geeigneter (Punkt-)Paramater der Grundgesamtheit (Zielvariablen)
  • Abbildung einer Grundgesamtheit mittels geeigneter Schätzmethoden der induktiven Statistik (Punktschätzung, Maximum-Likelihood-Schätzung, Konfidenzintervallschätzung mit Hypothesentests)
  • Bewertung der Schätze anhand von Gütekriterien (Erwartungstreue, MSE, stochastische Konsistenz)
Ansprechpartner:

    Johannes Rauch
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9528
    E-Mail: johannes.rauch@oth-regensburg.de

Entwicklung einer Methodik/ eines Modells zur Prognose von Wirk- und Blindleistungslastgängen zukünftiger Mittel- und Niederspannungsnetze
Im Rahmen des Projektes Q-Integral erfolgt eine spannungsebenenübergreifende Betrachtung des Themenfeldes „Blindleistung“. Dazu soll analysiert am Beispiel des gesamten ostdeutschen Stromnetzgebietes aufgezeigt werden, welche Blindleistungsbereitstellungsoptionen zu welchen Maße an der Deckung der auftretenden Blindleistungsbedarfe beteiligt werden können. Im Rahmen dieser Abschlussarbeit gilt es durch geeignete Methodiken zu prognostizieren, welche Wirk- und Blindleistungslastgänge in Zukunft in der Mittelspannungsebene auftreten.

Aufgabenstellung:

  • Prognose zukünftiger Wirk- und Blindleistungslastgänge von Mittelspannungsnetzen für die Zieljahre des Netzentwicklungsplanes
  • Mögliche Prognoseparameter: E-Mobilitätszubau, EE-Zubau, Netzausbau
  • Erarbeitung und Vergleich verschiedener Ansätze:
    • Lastflusssimulation detaillierter Einspeise-/Lastprognosen einzelner MS-/NS-Netzakteuere
    • Prognose reiner P-Q-Daten (Black-Box-Ansatz) mittels statistischer Methoden

Ansprechpartner:

    Johannes Rauch
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9528
    E-Mail: johannes.rauch@oth-regensburg.de

Ursachen für häufige Kurzschlüsse im bayerischen Stromnetz
In den vergangenen Jahren meldeten Industriebetriebe in Bayern vermehrt Probleme mit neueren Produktionsanlagen. Diese stoppten ohne ersichtlichen Grund oder wechselten in einen undefinierten Zustand. Neben der Produktionsverzögerung wurden auch Schäden gemeldet, die teilweise mit erheblichen Kosten verbunden sind. Auf Netzbetreiberseite wurde hingegen keine Verschlechterung der Spannungsqualität oder der Versorgungssicherheit festgestellt. Die deutsche Stromversorgung besitzt im Allgemeinen eine sehr hohe Qualität. Messungen zeigten, dass es sich um Spannungseinbrüche aus der Hochspannungsebene mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer handelt, welche die Probleme auslösten. Diese Spannungseinbrüche wurden früher von den Anlagen toleriert. Viele Unternehmen wünschen sich nun also eine noch höhere Spannungsqualität, besonders in Bezug auf Spannungseinbrüche. Die Spannungseinbrüche basieren größtenteils auf einpoligen Kurzschlüssen, die durch sogenannte Kurzunterbrechungen mit automatischer Wiedereinschaltung gelöscht. Die Ursache der Kurzschlüsse jedoch ist nicht ganz klar. Es gibt Hinweise, dass die Beschmutzung der Isolatoren auf Freileitungen genauso wie Wettereinflüsse dafür verantwortlich sein können.

Aufgabenstellung:

  • Recherche zu bisherigen Untersuchungen zu Kurzschlüssen und deren Ursachen.
  • Untersuchungen zu Einflussfaktoren auf die Kurzschlusshäufigkeit von Leitungstrassen
  • Auswertung und regionale Bewertung von Kurzschlussereignissen
  • Erstellen von regionalisierten Wetterstatistiken
  • Erstellung von Bodennutzungsplänen zur Bewertung des Einflusses der Landwirtschaft
  • Auswertung der Zusammenhänge in einem Geoinformationssystem
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Störfestigkeit von Geräten
In den vergangenen Jahren meldeten Industriebetriebe in Bayern vermehrt Probleme mit neueren Produktionsanlagen. Diese stoppten ohne ersichtlichen Grund oder wechselten in einen undefinierten Zustand. Neben der Produktionsverzögerung wurden auch Schäden gemeldet, die teilweise mit erheblichen Kosten verbunden sind. Auf Netzbetreiberseite wurde hingegen keine Verschlechterung der Spannungsqualität oder der Versorgungssicherheit festgestellt. Die deutsche Stromversorgung besitzt im Allgemeinen eine sehr hohe Qualität. Messungen zeigten, dass es sich um Spannungseinbrüche aus der Hochspannungsebene mit unterschiedlicher Tiefe und Dauer handelt, welche die Probleme auslösten. Diese Spannungseinbrüche wurden früher von den Anlagen toleriert. Viele Unternehmen wünschen sich nun also eine noch höhere Spannungsqualität, besonders in Bezug auf Spannungseinbrüche. Neben der Verbesserung der Qualität im Stromnetz ist auch die Reduzierung der Fehleranfälligkeit der Geräte eine mögliche Lösungsmaßnahme.

Aufgabenstellung:

  • Recherche zu Normen und Störfestigkeiten von betroffenen Geräten
  • Erarbeitung eines Vorschlags für Richtlinien zur Störfestigkeit im Bezug auf Kurzunterbrechungen
  • Kontaktaufnahme zu Herstellern und Diskussion der Richtlinie und Maßnahmen
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Entwicklung eines BHKW-Modells zur Nachbildung sektor-übergreifender Verwendung in Verteilnetzen
Im Rahmen des Projektes neos – AP „zukünftige Netzbelastung“ werden Untersuchungen zur Entwicklung des Stromverbrauchs durchgeführt und die sich daraus ergebenden Belastungen für das Stromnetz betrachtet. Die Netzbetreiber müssen in Zukunft neben den erneuerbaren Energien auch die Elektromobilität effizient, für den Kunden höchst komfortabel, aber dennoch für die Volkswirtschaft möglichst kostengünstig integrieren. Zusätzlich wird in neuen städtischen Wohnquartieren immer stärker eine Kopplung von elektrischer Energie und Wärmeerzeugung angewendet. Dieser Einsatz von BHKWs ergibt eine zusätzliche Belastung der Verteilnetze, durch die Zusätzliche Rückspeisung von elektrischer Energie in den unterlagerten Netzebenen. Zur Beurteilung dieses Effektes soll ein Modell zur Nachbildung der sektor-übergreifenden Verwendung von BHKWs entworfen werden.

Aufgabenstellung:

  • Recherche / Analyse / Bewertung bisheriger Modelle zu BHKWs.
  • Entwicklung eines Modells zur Nachbildung von BHKWs.
  • Anwendung des Nutzungsmodells auf einem Verteilnetzmodell.
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Netzentgeltsystematiken im elektrischen Energieversorgungssystem
Die Energiewende in Deutschland schreitet in den letzten Jahren immer weiter voran. Mit im Mittelpunkt stehen dabei die erneuerbaren Energieanlagen, die dezentral platziert werden und somit direkt in den unteren Netzebenen Leistung zur Verfügung stellen können. Mit dieser Umstrukturierung des elektrischen Energieversorgungssystems gehen auch viele Veränderungen und neue Herausforderungen einher. Dabei ist an vielen Stellen zu prüfen, ob bestehende Auslegungen und Berechnungen noch aktuell sind oder ob neue bzw. abgeänderte Verfahrensweisen für die zukünftigen Stromnetze notwendig sind.
Mit in diese Thematik fällt auch die Netzentgeltsystematik, die heutzutage auch viele Netzbetreiber und Stadtwerke beschäftigt. Dabei treten Fragestellungen auf, die die Aktualität der momentanen Berechnungsgrundlagen sowie auch Potentiale für die Vermeidung von Netznetgelten thematisieren. Hierzu wird vom FENES eine Bachelorarbeit bzw. Masterarbeit ausgeschrieben, in der die aktuellen Methoden zur Berechnung der Netzentgelte und zur Anreizregulierung sowie der regulatorische Rahmen untersucht werden soll. Weiterhin soll dargestellt werden, welche Anpassungen künftig bei den Netzentgeltsystematiken nötig sind, um die durch die Energiewende verursachten stukturellen Veränderungen im Stromnetz zu berücksichtigen, und welche Potentiale es zur Vermeidung von Netzentgelten gibt.

Aufgabenstellung:

  • Recherche von bereits vorhandenen bzw. verwendeten sowie alternativen Methoden zur Netzentgeltberechnung
  • Untersuchung des derzeit gegebenen regulatorischen Rahmens und der aktuellen Anrzeizregulierung
  • Analyse von künftig notwendigen Anpassungen in den Netzentgeltsystematiken und möglichen Potentialen in der Vermeidung von Netzentgelten
Ansprechpartner:

    Hermann Kraus
    Raum: S-194
    Tel.: +49 941 943-9525
    E-Mail: hermann.kraus@oth-regensburg.de
Analyse der Sensitivitäten (Spannungsänderung in Abhängigkeit von Wirkleistungsänderungen) in einem MS-Netz
Im Rahmen des Projektes C/sells wird untersucht, wie effektiv Flexibilitätseinsätze (Wirkleistungsänderung von Verbrauchern) an verschiedenen Knoten in einem MS-Netz zur Behebung eines Netzengpasses beitragen können. Erste Untersuchungen zeigen, dass die Sensitivitäten im Arbeitspunkt mit maximaler Spannungsabweichung am kleinsten ist. In einer Abschlussarbeit (idealerweise Masterarbeit) ist zu analysieren, ob diese Erkenntnis auch in weiteren Szenarien (Last-/Einspeisefall, unter-/übererregtes Netzverhalten, usw.) gilt.

Aufgabenstellung:

  • Einarbeitung in das Netzberechnungsprogramm PowerFactory (speziell Sensitivitätsanalysen) und in Matlab
  • Erstellung geeigneter Untersuchungsszenarien
  • Simulation und Auswertung der Sensitivitäten
Ansprechpartner:

    Thomas Sippenauer
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9269
    E-Mail: thomas.sippenauer@oth-regensburg.de

Projektarbeit Leitfaden für Messgeräte
Die genaue Kentniss des Belastungszustands der Stromnetze nimmt einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Seit etlichen Jahren entwickelt sich die Messtechnik in großen Schritten weiter, gleichzeitig wird es immer einfacher große Datenmengen schnell, zielführend und kostengünstig zu verarbeiten. Dies nutzen wir auch in besonderem Maße and der Forschungsstelle für Energienetze und Energiespeicher. In den letzten Jahren wurden immer mehr Messgeräte verschiedenster Hersteller angeschafft und intensiv von verschiedenen Studenten und Mitarbeitern eingesetzt. Anders als man zunächst vieleicht erwarten würde, messen und verrechnen die Geräte von verschiedenen Herstellern die Größen auf unterschiedliche Weise, oft basierend auf unterschieldichen nationalen Normen. Teilweise wurde auch der Funktionsumfang in den letzten Jahren durch Upates deutlich erweitert oder Berechnungsvorschriften angepasst. Wie die Messwerte zu verarbeiten sind, hat bisher jeder Mitarbeiter und Student selbst erarbeitet und in seinen wissenschaftlichen Arbeiten zusammengefasst. Im Rahmen einer Projektarbeit soll nun ein Leitfaden entstehen, der die Erfahrungen mit den vorhandenen Messgeräte zusammenführt und allgemeine Hinweise zur Messwertverarbeitung sowie gerätespezifische Unterschiede aufzeigt.

Aufgabenstellung:

  • Recherche der Messwertverarbeitung der im Labor vorhandenen Natzanalysatoren.
  • Recherche von bereits beschriebenen Vorgehensweisen in internen Arbeiten der Forschungsstelle.
  • Durchführen von Probemessungen mit den Messgeräten und Anwendung der beschriebenen Berechnungsvorschriften.
  • Zusammenfassung der Ergebnisse in einem internen Leitfaden.
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Kennlinien für regelbare Transformatoren
Regelbare Transformatoren bilden den Grundpfeiler des Stromnetzes. Sie halten die Spannung in der jeweiligen Netzebene in einem engen Band, wodurch große Leistungsübertragungen bei gleichzeitiger Einhaltung der Normspanung für Abnehmer und Einspeiser in allen Ebenen erst möglich werden. Dies gilt seit kurzen durch den regelbaren Ortsnetztransformator bis in die Niederspannungsebene hinein. Um den Spannungssollwert des Transformators ergibt sich dann in den unteren Spannungsebenen ein nutzbares Spannungsband von i.d.R. +-10 Prozent um den Sollwert, welches den Betrieb von Erzeugern und Verbrauchern im hinterlagerten Netz erlaubt. Durch hohe Einspeiseleistungen und in Zukunft auch hohe Bezugsleistungen durch die Elektromobilität reicht das so bereitgestellte Spannungsband oft nicht mehr aus. Da in vielen Netzen jedoch eine Korellation zwischen dem Leistungsfluss über dem Transfromator und der Netzsspannung besteht, wird immer häufiger in Betracht gezogen, die Sollspannung basierend auf dem Leistungsfluss anzupassen, um so noch mehr Leistung im Netz anschließen zu können. Die dafür verwendeten Kennlinien basieren meist auf Vorschlägen, die für einen großteil der Netze passend sind, werden aber nicht weiter optimiert. Deshalb soll ein Verfahren erarbeitet werden, dass es dem Netzbetreiber erlaubt auf Basis von Planungswerten und automatisisert auf Basis von Mess- und Simulationsdaten optimierte Kennlinien zu erstellen. Diese Kennlinien sollen im ersten Schritt individuell für einzelne Netze erstellt werden. Im zweiten Schritt werden aus diesen Kennlinien für Netze mit bestimmten typischen Eigenschaften zusammengefasst.

Aufgabenstellung:

  • Simulation von verschiedenen beispielhaften Netztopologien im vorhandenem Simulationsframework.
  • Ableitung einer geeigneten Kennlinie anhand eines bereits vorhandenen Verfahrens für die Planungswerte der Netze.
  • Entwicklung eines Verfahrens zur Generierung optimierter Kennlinien auf Basis der Simmulationsergebnisse.
  • Ableitug von allgemeingültigen Kennlinien für Netze mit typischen Netzparametern.
Ansprechpartner:
    Johannes Eller
    Raum: U617
    Tel.: +49 941 943-9499
    E-Mail: johannes.eller@oth-regensburg.de
Erarbeitung von objektiven, nachvollziehbaren und praktikablen Kriterien zur Bestimmung von Flächen für die Errichtung von PV-Freiflächenanlagen in einem Landschaftsschutzgebiet (Masterarbeit)
Hintergrund:
Die Landschaft ist neben der Natur ein schützenswerter Aspekt. Für einige Landschaften mit einem hohen Schutzstatus sind entsprechende Landschaftsschutzgebiete eingerichtet worden. Dies geht einher mit sehr restriktiven Regeln für die Errichtung von Wind- oder PV-Freiflächenanlagen. Selbstverständlich können und dürfen aus verschiedenen Gründen Erzeugungsanlagen nicht überall errichtet werden. Mit Blick auf den deutlich notwendigen Ausbaubedarf der PV stellt sich jedoch die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen dennoch Erzeugungsanalgen in Landschaftsschutzgebieten errichtet werden können. Dem Interesse der Energiewende stehen jedoch andere Interessen entgegen.

Zielsetzung:
Im Rahmen dieser Arbeit sollen die verschiedenen Interessen für und gegen PV-Freiflächenanlagen in Landschaftsschutzgebieten identifiziert und bewertet werden. Die Bewertung soll sich dabei nach ökonomischen, ökologischen sowie gesellschaftsrelevanten Aspekte richten. Dafür sind Kriterien abzuleiten, mit denen objektiv und nachvollziehbar die Flächen bestimmt werden können, die für die Errichtung von PV-Freiflächenanalgen geeignet erscheinen. Nachvollziehbar heißt in diesem Kontext, dass diese Kriterien logisch und sauber begründbar sind und juristischen Grundsätzen (z. B. Diskriminierung) nicht entgegenstehen. Objektiv bedeutet dabei, dass die Kriterien nur auf verfügbaren und zweifelsfreien bzw. anerkannten Daten beruhen dürfen. Mit praktikabel sind Kriterien gemeint, die in einfacher, am besten automatisierbarer Weise ermittelt bzw. herangezogen werden können. Vor Erarbeitung von solchen Kriterien ist zu recherchieren, wie der Ausbau von PV-Freiflächenanlagen in den verschiedenen Landschaftsschutzgebieten Deutschlands derzeit gehandhabt wird und welche Kriterien die Rechtsprechung bislang verworfen oder anerkannt hat.

Ansprechpartner:
    Prof. Brückl
    Raum: S027
    Tel.: +49 941 943-9881
    E-Mail: oliver.brueckl@oth-regensburg.de
Weitere Themen im Bereich Energienetze
Weitere Bachelor-/Master- und Projektarbeiten aus den Bereichen Netztechnik, Systemstabilität, Transformatorentechnik, Versorgungszuverlässigkeit oder Spannungsqualität können nach Vereinbarung gerne betreut werden.

Bitte bei Prof. Brückl oder im Büro S-194 anfragen!